Welcher Reifendruck ist der Richtige für dein Wohnmobil und deinen Van? Gibt es Unterschiede bei Light und Maxi Chassis? Muss ich immer mit 5,5 bar fahren? Brauche ich wirklich 18 Zoll für mehr Komfort?

Heute klären wir alle Mythen rund um das Thema Reifendruck und ermitteln den für dich passenden Reifendruck für mehr Komfort.

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Disclaimer:
Dies ist nur ein Beispiel und keine Empfehlung, welche Reifendrücke gefahren werden sollen. Bitte informiere dich bei deinem Fahrzeug- und Reifenhersteller, welcher Reifendruck für dein Fahrzeug freigegeben ist und welchen Du verwenden darfst.

Warum ist der Reifendruck so wichtig?

Der richtige Reifendruck ist Voraussetzung, damit dein Reifen optimal arbeitet. Denn zwischen der Straße und dem Fahrzeug ist lediglich der Reifen die einzige Verbindung.

Zu hoher Reifendruck

Bei zu hohem Reifendruck hast Du unter Umständen weniger Haftung, einen längeren Bremsweg und kommst schneller ins Schleudern. Zusätzlich dazu fährt sich dein Reifen meistens ungleichmäßig ab, die Mitte des Reifens verschleißt schneller als die Außenkanten.

Zu geringer Reifendruck

Auch ein zu geringer Reifendruck hat Nebenwirkungen. Der Reifen erhitzt sich schneller, was zu einem Reifenplatzer führen kann und Du hast insgesamt weniger Haftung, speziell auf nasser Fahrbahn. Zusätzlich dazu erhöht sich der Kraftstoffverbrauch und auch bei zu geringem Luftdruck fährt sich der Reifen ungleichmäßig ab – die Außenkanten des Reifens verschleissen schneller als die Mitte. Durch die Verformung bei geringem Reifendruck hast Du außerdem eine höhere Gefahr von Standschäden – der Reifen ist nach längerer Pause nicht mehr richtig „rund“.

Sonderfall Geländefahrten und Sand

Du fährst gerne Offroad? Hier macht es bei rutschigen Verhältnissen wie z.B. einer Matschpiste oder bei Sand Sinn, den Reifenluftdruck zu senken. Dadurch erhöht sich die Auflagefläche der Reifen und Du minimierst so das Einsinken in den weichen Untergrund und kommst besser durch.

Messen des Reifendrucks

Das Messen des Reifendrucks geht ganz einfach. Du kannst bei Fahrzeugen mit aktivem Reifendruckkontrollsystem meist die aktuellen Reifendrücke über das Display anzeigen lassen.
Alternativ kannst Du einen Druckprüfer * nutzen, und so jeden Reifen separat messen.
Deinen Reifendruck kannst du auch an der Tankstelle messen. Hier stehen normalerweise Geräte zur Verfügung, mit denen Du deine Reifen aufpumpen kannst. Diese haben ein integriertes Manometer oder eine digitale Anzeige – hier kannst Du dann den Reifendruck ablesen.
Wichtig: Der Reifendruck sollte immer bei kaltem Reifen gemessen werden. Bist du bereits mehrere Kilometer gefahren und der Reifen ist warm, sollte der Druck je nach Temperatur ca. 0,2 – 0,3 bar über dem Sollwert liegen.

Ändern des Soll-Reifendrucks am Fahrzeug

Das ist beim neuen Ducato leider nicht mehr so einfach.
Selbst beim passiven RDKS ist ein Gang zur Werkstatt nötig, um den neuen korrekten Reifendruck einzulernen, wenn dieser unter dem Schwellwert des Systems liegt. Hier kann dir der Reifenhändler oder die Werkstatt deines Vertrauens weiter helfen. Alternativ dazu kannst Du ein RDKS Anlerngerät mit den entsprechenden Funktionen nutzen – wir haben es selbst aber nicht ausprobieren können, da wir selbst das passive RDKS haben.

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Ausgangslage beim Wohnmobil oder Van

Jeder Fahrzeughersteller gibt Werte für den optimal Reifendruck vor. Dieser hängt von vielen Faktoren ab wie zum Beispiel den verwendeten Reifen, den Achslasten, Fahrstabilität und vielem mehr.

Wir persönlich haben einen Fiat Ducato als Basis mit dem Maxi-Chassis und haben eine pauschale Empfehlung von 5,5 bar an Vorder- sowie Hinterachse.
Und ganz ehrlich, die 5,5 bar fahren sich extrem hölzern und werden durch den hohen Luftdruck auch gerne als Vollgummireifen bezeichnet 🙂
Uns war es definitiv zu umkomfortabel – es musste was gemacht werden.

Unterschiede bei deinem Wohnmobil oder Van

Je nach Van oder Wohnmobil hast Du unterschiedliche Reifengrößen. Schauen wir uns exemplarisch die Unterschiede beim Fiat Ducato an.

„Light Chassis“

Das Light Chassis ist das Standardchassis ohne den Zusatz Maxi/Heavy. Dies wird oft als Standard bei kleineren und normalen Reisemobilen verwendet und erlaubt ein zulässiges Gesamtgewicht von bis zu 3,5 t. Nachträgliches Auflasten ist bis zu einem gewissen Punkt möglich.
Die Achslasten liegen hier meist bei 1850 kg an der Vorderachse und 2000 kg an der Hinterachse.
Die gängigsten Reifengrößen sind hier 215/70 R15 sowie 225/75 R16.

Maxi Chassis

Das Maxi oder auch Heavy Chassis ist das verstärkte Chassis mit höheren Achslasten, größeren Bremsscheiben und geringfügigen Unterschiede beim Fahrwerk.
Mit dem Maxi-Chassis hast Du die Möglichkeit, das Fahrzeug einfacher auf über 3,5 t aufzulasten. Dies wird oft bei größeren Reisemobilen verwendet und erlaubt ein zulässiges Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t.
Die Achslasten liegen hier meist bei 2100 kg an der Vorderachse und 2400 kg an der Hinterachse.
Die gängigsten Reifengröße ist hier 225/75 R16.

Habe ich ein „Light“ oder ein Maxi Chassis?

Sieh auf der Plakette im Motorraum oder in den Fahrzeugpapieren nach.
Im Motorraum findest Du die Angaben unter dem Punkt 1 (Vorderachse) und 2 (Hinterachse).
Im Fahrzeugschein findest Du die Angaben der Achslasten unter 7.1 (Vorderachse) und 7.2 (Hinterachse).

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Was bedeuten die Daten auf den Reifen?

Schauen wir uns die Bezeichnungen anhand eines Beispiels an

225/75 R16 CP 116 Q

225 – Reifenbreite in mm (225 = 225mm)
75 – Reifenhöhe/Querschnitt des Reifens (75 = 75% von 225mm)
R – Reifenbauart (R = Radial)
16 – Felgendurchmesser in Zoll (16 = 16 Zoll)
CP – Kennzeichnung von Michelin (CP = Reifen für Wohnmobile/Wohnwagen)
116 – Tragfähigkeit / Li Loadindex (116 = 1250 kg)
Q – Geschwindigkeitsindex (Q = 160km/h)

Eine ausführliche Auflistung aller Daten findest Du beim ADAC.

Der richtige Reifendruck für dein Wohnmobil oder Van

Jetzt kommen wir zur finalen Frage: Welcher Reifendruck ist der richtige für dein Wohnmobil oder Van? Hier gibt es zwei Ansätze.
Der erste Ansatz ist, dass man den Reifendruck anhand der zulässigen Achslast ermittelt.
Der zweite und praxisnahe Ansatz ist, dass man den Reifendruck auf Basis der tatsächlichen, gewogenen Achslast ermittelt. Denn speziell beim Maxi-Chassis ist die theoretische Achslast um einiges höher als die tatsächliche Achslast bei Einhaltung der
3,5 t Gesamtgewicht.
Gehen wir anhand eines Beispiels Schritt für Schritt alles durch:

Ermitteln der theoretischen Achslasten

Die zulässigen und eingetragenen Achslasten findest Du entweder auf der Plakette im Motorraum oder noch einfacher in den Fahrzeugpapieren. In unserem Beispiel haben wir an der Vorderachse 2100 kg und an der Hinterachse 2400 kg. Das sind die Werte, die theoretisch erreicht werden dürfen. Addieren wir diese beiden Werte (2100 kg + 2400 kg) kommen wir auf ein theoretisches zulässig mögliches Gesamtgewicht von 4500 kg. Das ist eine Tonne mehr als unser tatsächlich zulässiges Gesamtgewicht von 3,5 t.
Wie Du hier sehen kannst, bringt das Maxi-Chassis hohe Reserven für eine mögliche spätere Auflastung auf über 4 Tonnen mit.

Ermitteln der tatsächlichen Achslasten

Die praxisnahe Herangehensweise ist die Ermittlung der tatsächlichen Achslasten.
Hierfür bereitest Du dein Wohnmobil oder Van auf den Reisezustand vor. Dafür füllst Du alle Tanks bis auf das Maximum, verstaust das komplette Reisegepäck (inklusive Fahrräder) und nimmst alle Insassen mit.
Wiegen kannst Du dein Fahrzeug bei den meisten Mülldeponien, Raiffeisenmärkten, Getreideannahmestellen oder in Autowerkstätten mit der passenden Ausrüstung. Nach dem Wiegen hast Du dann die tatsächlichen Achslasten parat. Bei uns sind es:
Gesamtgewicht: 3460 kg
Vorderachse: 1720 kg
Hinterachse: 1740 kg

Wie Du hier sehen kannst, ist der Unterschied enorm. Die Differenz auf der Hinterachse zum theoretisch Möglichen beträgt ganze 650 kg!

Ermittlung Reifendruck anhand des verwendeten Reifens

Jetzt haben wir Achslasten ermittelt und müssen nun nur noch die Werte mit den Reifen abgleichen. Meist stellt euch jeder Hersteller auf Anfrage eine Tabelle zur Verfügung, auf der ihr ablesen könnt, wie viel Traglast der Reifen bei wie viel Luftdruck hat.

Beispielrechnung Michelin

Ermitteln wir die Werte am Beispiel unserer Serienreifen (Michelin AGILIS CAMPING in der Größe 225/75 R16 CP 116 Q) für die theoretischen und die tatsächlichen Achslasten:

Luftdruck bei theoretischer Achslast
Wir haben eine max. mögliche Achslast an der Vorderachse von 2100 kg und an der Hinterachse von 2400 kg. Laut Michelin haben wir hier einen Reifendruck an der Vorderachse von ca. 3,8 bar und 4,6 bar an der Hinterachse.
Achtung: Michelin weist darauf hin, dass dieser Reifen bei Verwendung an Wohnmobilen an der Hinterachse immer mit 5,5 bar gefüllt werden muss.

Luftdruck bei tatsächlicher Achslast
Wir haben eine gewogene Achslast an der Vorderachse von 1720 kg und an der Hinterachse von 1740 kg. Laut Michelin haben wir hier einen Reifendruck an der Vorderachse von ca. 3 bar und ca. 3,1 bar an der Hinterachse.
Achtung: Michelin weist darauf hin, dass dieser Reifen bei Verwendung an Wohnmobilen an der Hinterachse immer mit 5,5 bar gefüllt werden muss.

Beispielrechnung Continental

Vergleichen wir die Werte nun exemplarisch mit einem Reifen von Continental, nämlich den beliebten VanContactTM Eco in der Größe 225/75 R16 CP 116 R . Auch dieser Reifen ist ein reiner Sommerreifen und somit direkt vergleichbar.

Luftdruck bei theoretischer Achslast
Wir nehmen wieder die Werte von 2100kg an der Vorderachse und 2400kg an der Hinterachse. Laut Continental haben wir hier einen Reifendruck an der Vorderachse von ca. 3,8 bar und 4,6 bar an der Hinterachse.
Continental gibt keinen Hinweis darauf, dass der Reifen bei der Verwendung an Wohnmobilen immer mit 5,5 bar an der Hinterachse gefahren werden muss.

Luftdruck bei tatsächlicher Achslast
Wir nehmen wieder die gewogenen Werte von 1720 kg an der Vorderachse und 1740 kg an der Hinterachse. Laut Continental haben wir hier einen Reifendruck an der Vorderachse von ca. 3 bar und 3,1 bar an der Hinterachse.
Continental gibt keinen Hinweis darauf, dass der Reifen bei der Verwendung an Wohnmobilen immer mit 5,5 bar an der Hinterachse gefahren werden muss.

Fazit

Es kommt stark darauf an, welche Achslasten du im tatsächlichen Reisemodus hast und welche Reifen Du verwendest.
Und es muss für mehr Komfort nicht immer eine Umrüstung auf 18 Zoll sein!

Durch die Ermittlung der tatsächlichen Achslast und den darauf angepassten Reifendruck könnt ihr einen enormen Zugewinn an Komfort verbuchen. wir haben es selbst getestet und waren verblüfft, wie groß der Unterschied zu den vollen 5,5 bar, speziell an der Vorderachse, waren.

Warum wir trotzdem auf 18 Zoll umgestiegen sind erzählen wir Dir hier!

Welche Erfahrungen hast Du gemacht?

Welche Erfahrungen hast Du mit deinen Reifen gemacht und was sind deine Tipps für komfortables Fahren?
Schreibe es gerne unten in die Kommentare – wir sind gespannt.

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Dieser Beitrag hat 17 Kommentare

  1. Thomas

    Hallo Basti ,habe gerade deinen Luftdruck Bericht gelesen. Sehr informativ.
    Aber: meiner Meinung nach sollte der warme Luftdruck ÜBER dem kalten liegen, da sich Wärme Luft ausdehnt und zu mehr Luftdruck führt. Sonst hätte man ja später wieder zu wenig Luftdruck drin.!?

    „Wichtig: Der Reifendruck sollte immer bei kaltem Reifen gemessen werden. Bist du bereits mehrere Kilometer gefahren und der Reifen ist warm, sollte der Druck ca. 0,2 – 0,3 bar unter dem Sollwert liegen.“

    1. Basti

      Hi Thomas,
      klar, da hat sich ein Schreibfehler eingeschlichen. Im Video ist es korrekt erklärt 🙂
      Vielen Dank für den Hinweis!

      Liebe Grüße
      Basti

  2. Herbert Stöferle

    Hallo Basti,
    und kann da nur in den Bereichen:
    – fachlich
    – gut rüber gebracht
    – und immer ein leichtes schmunzeln im Gesicht

    einfach toll
    Grüße Herbert

    1. Basti

      Hallo Herbert,
      danke für dein nettes Feedback 🙂

      Viele Grüße
      Basti

  3. Günther B.

    Hallo,
    ich war heute bei meinem Reifenhändler und habe ihn mit deinen Berechnungen und Empfehlungen konfrontiert.
    Er meinte, der Druck von 3.0/3.1 wäre viel zu wenig und er zeigt mir das gerne.
    Bereits bei Druckablassen auf 3.5 war der Reifen so „platt“, dass ich – sorry – den Reifenexperten nun eher vertraue und mit den von Conti für das Fahrzeuge (Jumper) empfohlenen 4.5 bar fahren werde.
    Mein 2WinS Plus ist auch Heavy Fahrwerk, aber ohne Wasser bei dem Reifendruck Versuch.

    Wo kommen jetzt diese Unterschiede her? Ich bin verwirrt.

    1. Basti

      Hey Günther,
      wir haben keine Empfehlung ausgesprochen, sondern lediglich selbst getestet, was die Reifenhersteller anhand der Reifenfreigabe freigeben. Diese Tabellen findest Du verlinkt im Disclaimer gleich am Anfang des Artikels.
      Ich kenne deine Achslasten nicht, aber auf Basis der Tabellen der Reifenhersteller kannst Du hier den von den Reifenherstellern empfohlenen Druck ablesen und testen, bei uns waren es die im Beitrag beschriebenen Werte.
      Im Zweifel solltest du natürlich immer den Rat des Reifenexperten folgen.

      Viele Grüße
      Basti

  4. Wolfgang

    Hallo Basti,
    könntest du mir den Link für die Reifendruck Tabellen senden?
    Danke

    1. Basti

      Hallo Wolfgang,
      die Links dazu findest du oben im Beitrag unter dem Inhaltsverzeichnis. Diese werden nach bedarf aktualisiert.
      Viele Grüße
      Basti

  5. Mario

    Hallo Basti,

    welche Werte hast Du neu programieren lassen? Kann da VA und HA getrennt eingestellt werden? Fahre eine Twin 640

    1. Basti

      Hey Mario,

      wir haben nichts neu programmieren lassen (müssen). Unser Fahrzeug nutzt das „indirekte“ System, das den Reifendruck über die Radlauf-Drehzahl ermittelt – nicht direkt über die Reifendruck-Sensoren.
      Da der Umfang der alten und neuen Bereifung in etwa identisch war, musste hier nichts gemacht werden.

      Viele Grüße
      Basti

  6. Gerhard Lucassen

    Hallo Basti,
    3,0 bzw 3,1 Bar finde ich etwas wenig, vom Gefühl,
    fahrt ihr wirklich mit so einem niedrigen Luftdruck,
    oder ist das nur der Wert den man errechnen kann?
    Viele Grüße
    Gerhard

    1. Basti

      Hey Gerhard,
      wir sind mit diesem Luftdruck einige Zeit gefahren, haben aber seit langer Zeit eine 18 Zoll Bereifung montiert.

      Viele Grüße

  7. Klaus Schmid

    Hallo

    Kann jemand mir den Link für die Reifendruck Tabellen senden?

  8. Bayer

    Hallo Basti, deine Videos gefallen mir. Du beschreibst, dass es zwei Möglichkeiten gibt den richtigen Reifendruck zu finden. Natürlich hast du gut recheriert, aber halt in deiner Zeit, das ist übrigens kein Vorwurf. In der Zeit vor dir, aus der ich komme, musten viele Dinge anders, eventuell einfacher gelöst werden. Ich sage dir eine weiter Möglichkeit, den richtigen Reifendruck zu ermitteln, und du brauchst dazu weder eine Tabelle noch einen Druckprüfer. Du must nur Druck auffüllen oder ablassen können.
    Los geht es:
    Markiere deine Reifen mit Querstreifen. Mit Ölfarbe, Wachsmalstift, Edding oder was du möchtest. Die unterschiedlichen Farben fahren sich halt nur unterschiedlich schnell ab.
    Dann fährst du eine kleine Runde. Schau nach wo sich die Farbe abgefahren hat. Wenn innen in der Lauffläche dann reduziere den Druck, und mach den Versuch nochmal, am besten mit einer anderen Farbe. Wenn sich die Fahrbe aussen abfährt, dann erhöhe den Druck und versuch es nochmal. So oft bis sich die Markierung gleichmäßig abfährt. Und du hast den richtigen Reifendruck ermittelt. Dann erst den Reifendruck messen und für die Zukunft speichern. Das kann jeder, macht Spass und man muss nicht studiert haben. BB – Batterie Bayer KFZ-Meister Karroseriebauer, Kfz Sachverständiger im Ruhestand.

    1. Grit

      Hi, vielen Dank für deinen wertvollen Kommentar. Das hilft bestimmt dem ein oder anderen Leser sehr weiter: Denn wie du sagst, manchmal lassen sich die Dinge auch einfacher regeln – wenn man weiß, wie es geht 🙂

      Viele Grüße

  9. Gert

    Hallo Basti,
    du hast die Betriebsanleitung von Michelin verlinkt. Der Link geht auf deine eigene Homepage. Hast du auch eine Quelle für das dokument? Ich würde dies gerne direkt bei Michelin finden, denn dann kann man mit den „Reifenexperten“ beim Händler besser argumentieren.

    Danke dir
    Gert

    1. Grit

      Hallo Gert, ich habe gerade mal nachgeschaut: Michelin stellt die Betriebsanleitung auf ihrer Webseite nicht mehr zur Verfügung… Schade! Vielleicht erhalten diese Informationen nur noch die Händler. Wir haben die Betriebsanleitung über die offizielle Michelin Webseite als Download bezogen. Ich hoffe, du kannst trotzdem bei deinem Händler gut argumentieren 🙂

      Viele Grüße

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