18 Zoll Felgen Kastenwagen und Wohnmobil

Welche Vorteile bieten 18 Zoll Felgen am Kastenwagen und Wohnmobil und lohnt sich ein Umstieg von 16 Zoll?

In diesem Beitrag klären wir, welche Vor- und Nachteile eine 18 Zoll Bereifung hat, welche Hersteller es für die 18 Zoll Bereifung gibt, was beachtet werden muss und ob ein Umstieg überhaupt sinnvoll ist.

Vor- und Nachteile 18 Zoll Felgen am Kastenwagen und Wohnmobil

Wie jeder Änderung am Fahrzeug bieten auch ein Wechsel auf 18 Zoll Felgen Vor- und Nachteile für deinen Kastenwagen und Wohnmobil, schauen wir uns diese an:

Vorteile

Bessere Optik
Der erste große Vorteil (für uns) ist die bessere Optik. Durch unsere Höherlegung an der Vorder- und Hinterachse würde es mit der originalen 16 Zoll Bereifung so naja ausschauen 🙂
Das Auto sieht sportlicher aus und macht einfach mehr her!

Mehr Fahrspaß
Man kann beim Ducato zwar nicht von großem Fahrspaß sprechen, aber durch die Umrüstung liegt das Auto besser auf der Straße. Wir haben eine breitere Spur (pro Achse ca. 8cm) durch die breiteren Felgen und der höheren Einpresstiefe und das merkt man deutlich.

Weniger Seitenwindanfällig
Unser Fahrzeug ist durch die Umrüstung weniger anfällig für Seitenwind. Das merkt man deutlich, wenn man auf der Autobahn einen LKW überholt, das Auto wird weniger „weg gedrückt“

Höhere Fahrsicherheit
Dazu zählt vor allem der subjektiv gefühlt geringere Bremsweg. Die Reifen haben mehr Grip und das Auto liegt insgesamt satter und sicherer auf der Straße. Jetzt sehe ich das mit dem Ausweichmanöver nicht mehr so kritisch 🙂

Mehr Komfort
Mehr Komfort erreichst Du auch durch das Absenken des Luftdrucks der Originalbereifung, aber speziell die Reifen für die Wohnmobile sind verstärkt und haben doch relativ harte Flanken und wenig Eigendämpfung.
Die 18 Zoll Reifen für die Straße sind einfach „PKW ähnlich“, haben eine höhere Eigendämpfung und durch den Luftdruck von ca. 3,5 bar fährt sich das Auto komfortabler, speziell bei kurzen Bodenwellen und kleinen Schlaglöchern.
Zusätzlich haben wir weniger Geräusche aus der Küche, es klappert und knarzt weniger 🙂
Aber: Der große Unterschied, wie oft beschrieben wird, haben wir persönlich nicht wahrnehmen können. Wir hatten bei unserer 16 Zoll Bereifung den Reifendruck auf die gewogenen Achslasten angepasst und das hatte damals schon eine spürbare Verbesserung gebracht. Den Artikel dazu findest Du hier.

Wiederverkaufswert des Fahrzeugs
Der Wert des Fahrzeugs steigt natürlich, aber Du hast ja natürlich auch die Kosten für die Umrüstung. Wir schätzen, dass sich das in etwas ausgehen wird = pari.

Nachteile

Mehr zerren an der Vorderachse
Unser Ducato hat Frontantrieb, und durch die Umrüstung auf 18 Zoll haben wir beim Beschleunigen mehr „zerren“ an der Vorderachse, man bekommt mehr „Rückmeldung“ von der Lenkung
Durch die breite Bereifung läuft das Fahrzeug Spurrillen stark nach, je nach Straßenzustand kann das schon mal leicht nerven 🙂

Keine Verwendung von Schneeketten mehr möglich
Hier machen wir mal eine Klammer drum. Offiziell ist eine Verwendung von Schneeketten platztechnisch nicht mehr möglich, wir haben aber Nachrichten bekommen, dass es doch eingeschränkt möglich ist, wir haben es selbst aber nicht getestet.
Alternativ kannst Du wie wir die Vorderachse höher legen oder auch 18 Zoll im Sommer und 16 Zoll im Winter als Wechselbereifung fahren, dazu aber später mehr.
Informiere dich am Besten im Vorfeld, falls Du Schneeketten mit der 18 Zoll Bereifung nutzen möchtest und welche offiziell auch freigegeben sind.

Teuer
Die Umrüstung auf 18 Zoll Bereifung ist nicht günstig. Du musst in etwa ab 2.000,- EUR inkl. Eintragung rechnen. Zusätzlich kommen eventuell für dich noch Mehrkosten für die Reifendruck-Sensoren dazu.
Es geht bestimmt auch ein wenig günstiger, hier musst Du dann aber alles selbst organisieren und selbst zum TÜV fahren.

Höherer Spritverbrauch
Wir verbrauchen definitiv mehr Sprit als vorher. Einen Einfluss werden auch unsere AT Reifen haben, die wir auf unserer 16 Zoll Bereifung nicht hatten. Es sind ca. 1 Liter pro 100 km Mehrverbrauch, für uns absolut akzeptabel. Unser Ducato verbraucht jetzt knapp über 10 Liter im Durchschnitt.

Mehr Gewicht und höherer Verschleiss
Durch das leicht höhere Gewicht hast Du ingesamt mehr auf der Waage. Wir haben es selbst nicht nachgemessen wie viel Kilogramm die Bereifung tatsächlich schwerer ist, aber wir sind sowieso safe unter 3,5 Tonnen.
Was hier nicht zu vernachlässigen ist, ist der potentiell höhere Verschleiss an den Achsbauteilen durch die höheren ungefederten Massen am Rad.

Weniger Grip auf Eis und Schnee sowie nasser Fahrbahn
Durch die breiteren Reifen hast du potentiell einen geringeren Grip auf Eis und Schnee sowie auf nasser Fahrbahn – natürlich auch abhängig von deinem verwendeten Reifen.
Der ADAC hat Ende 2018 einen Vergleich veröffentlicht, der ganz klar zeigt, dass schmälere Reifen einen Vorteil bei Eis und Schnee sowie nasser Fahrbahn haben. Den Artikel dazu findest Du hier.

Höhere Abrollgeräusche
Vollständigkeitshalber sei hier erwähnt, dass wir mehr Lärm durch den Reifen haben. Aber bei dem Wechsel auf AT Bereifung sollte das ja klar sein 🙂

Welche Rad-/Reifenkombination ist die Richtige für dich?

Zuerst einmal gilt es für die spätere Reifenwahl zu ermitteln, wie Du dein Fahrzeug nutzt und wie deine Reisegewohnheiten sind.

Reine Sommernutzung
Du nutzt das Fahrzeug nur im Sommer und fährst nicht über Stock und Stein, Schlamm oder auf nasse Wiesen?
Dann ist für dich ein reiner Sommerreifen genau das Richtige. Reine Sommerreifen sind für höhere Temperaturen konstruiert und haben einen hohen Abroll- sowie Federungskomfort.
Die Auswahl ist groß und hier sollte für dich was passendes dabei sein.
Du kannst problemlos die 18 Zoll Bereifung das ganze Jahr montiert lassen und benötigst keinen Zweit-Radsatz.

Ganzjahresnutzung

Du nutzt das Fahrzeug das ganze Jahr aber fährst nicht oder sehr selten auf Schnee und Eis oder im Gelände?
Hier wäre ein klassischer Allwetterreifen die richtige Wahl. Er funktioniert gut in nahezu allen Bedingungen hat aber Schwächen bei Schnee und Eis.
Tipp: Achte auf das Schneeflocken-Symbol, sonst darfst Du unter Umständen den Reifen nicht auf Eis und Schnee verwenden.
Auch hier kannst Du problemlos die 18 Zoll Bereifung das ganze Jahr montiert lassen und benötigst keinen Zweit-Radsatz.

Ganzjahresnutzung + „Wintercamping“

Fährst Du gerne zum Skifahren und willst das Fahrzeug aber auch  im Sommer nutzen? Hier raten wir Dir zu zwei Radsätzen – einen für den Sommer und einen für den Winter.
Als Anhaltspunkt für den Wechsel auf Sommer- oder Winterbereifung kannst Du die O bis O Regel nutzen – Ostern auf Sommerbereifung und im Oktober auf Winterbereifung.
Durch die schmaleren Winterreifen hast Du oft mehr Grip auf Eis und Schnee und kannst problemlos Schneeketten montieren – das ist auf der 18 Zoll Bereifung oft nicht möglich.
Tipp: Prüfe im Vorfeld, ob die Schneeketten auf deiner Rad- / Reifenkombination passen und ob diese zugelassen sind. Angaben dazu findest Du im Handbuch des Fahrzeugs oder direkt beim Hersteller.

Nutzung im Gelände

Willst Du das Fahrzeug auch mal auf unbefestigten Wegen nutzen oder in der nassen Wiese mehr Grip haben? Dann empfehlen wir Dir eine AT-Bereifung (AT = All Terrain) oder MT-Bereifung (MT = Mud Terrain) Bereifung.
Da unser Ducato von Werk aus nicht so das geländegängige Fahrzeug ist und wir keinen Allradantrieb besitzen, reicht normalerweise eine AT Bereifung völlig aus 🙂 Moderne AT Reifen sind als Ganzjahres-Reifen nutzbar und haben praktisch immer ein Schneeflocken-Symbol, was eine Nutzung auf Eis und Schnee möglich macht. Die Flanken und Karkasse des Reifens sind oft verstärkt und damit hast Du mehr Sicherheit vor Reifenschäden durch Steine oder Ähnlichem.
Hier kannst Du die 18 Zoll Bereifung das ganze Jahr montiert lassen und benötigst keinen Zweit-Radsatz.

Was ist bei der 18 Zoll Felgen- und Reifenauswahl zu beachten?

Vor dem Kauf solltest Du ein paar Dinge prüfen, damit die 18 Zoll Felgen oder die Reifen später auch problemlos auf deinen Kastenwagen oder Wohnmobil passen.

Habe ich ein Light oder ein Maxi-Chassis?

Das kannst Du ganz leicht nachsehen, indem Du die auf der Plakette im Motorraum oder in den Fahrzeugpapieren nachschaust.
Im Motorraum findest Du die Angaben unter dem Punkt 1 (Vorderachse) und 2 (Hinterachse).
Im Fahrzeugschein findest Du die Angaben der Achslasten unter 7.1 (Vorderachse) und 7.2 (Hinterachse).
Die Achslasten beim Light-Chassis liegen meist bei 1850 kg an der Vorderachse und 2000 kg an der Hinterachse oder sogar noch darunter.
Die Achslasten beim Maxi-Chassis liegen meist bei 2100 kg an der Vorderachse und 2400 kg an der Hinterachse.

Lochkreis

Je nach Ausführung hat der Ducato zwei verschiedene Lochkreise. Dies ist bei der Auswahl und Bestellung wichtig, denn späteres Anpassen geht nicht mehr 🙂
Das Light-Chassis hat einen Lochkreis von 5×118 und das Maxi-Chassis 5×130
Du kannst den Lochkreis auch schnell selbst nachmessen. Nimm einen Zollstock und messe nach.
Der Unterschied von 5×118 und 5×130 ist groß genug, das sollte beim Ablesen dann schon passen 🙂

Tragfähigkeit Reifen und Felgen

Speziell beim Maxi-Chassis spielt die Tragfähigkeit der Reifen und Felgen eine große Rolle. Durch die eingetragenen 2400 kg auf der Hinterachse benötigst Du hier Reifen mit einer Tragfähigkeit von mindestens 115 (1215 kg). Das schränkt die Auswahl der Reifen stark ein und stand jetzt gibt es nur einen Hersteller, der hier entsprechende Reifen anbietet – Continental mit dem VanContact Camper mit einer Tragfähigkeit von 120.
Das macht die Reifen unnötig teuer und schränkt dich bei der Lieferkette extrem ein. Ist der Conti Reifen nicht lieferbar, bekommst Du keinen Ersatz – gerade bei einer Panne extrem ärgerlich.
Die Lösung? – Ablasten – aber dazu später mehr
Achte bei den Felgen ebenfalls darauf, dass die Tragfähigkeit passt und du später keine Probleme bei der Eintragung bekommst.

Querschnitt der Reifen – Tachoangleichung

Spätestens wenn Du die 18 Zoll Räder im Sommer und 16 Zoll Serienbereifung im Winter fahren möchtest, kannst Du bares Geld und Ärger sparen – denn der richtige Querschnitt entscheidet.
Für die spätere Eintragung ist es wichtig, dass der Abrollumfang in einer gewissen Toleranz liegt – bist Du darüber muss eine Tachoangleichung vorgenommen werden. Dein Tacho darf in einem gewissen Bereich mehr anzeigen, aber niemals zu wenig.
Bei einem Reifen der Größe 255/55 R18 ist keine Tachoangleichung zur 16 Zoll Serienbereifung notwendig.
Bei einem Reifen der Größe 255/60 R18 muss evtl. eine Tachoangleichung vorgenommen werden.


(Angaben ohne Gewähr, Quelle: https://www.reifen-vor-ort.de/reifenrechner)

Ablasten für mehr Reifenauswahl

Ja, man kann das Fahrzeug nicht nur Auflasten – man kann es auch Ablasten :-).
Wir selbst haben unser Fahrzeug auf 2060 kg auf Vorder- sowie Hinterachse abgelastet. Mach Dir hier bezüglich den „geringen“ Werten keine Sorgen. Wir haben unser Fahrzeug gewogen und haben an der Vorderachse 1720 kg und an der Hinterachse 1740 kg Gewicht – da wäre noch genügend Luft 🙂
Durch das Ablasten auf 2060 kg ist ein Tragfähigkeitsindex von 109 (1030kg) je Reifen zulässig. Hier erweitert sich die Auswahl enorm und du sparst Geld 🙂

Kotflügelverbreiterungen

Da die 18 Zoll Bereifung breit ist und durch die höhere Einpresstiefe weiter nach außen kommt, sind Kotflügelverbreiterungen für die spätere Eintragung notwendig.
Das Light-Chassis hat im Auslieferungszustand normalerweise keine Kotflügelverbreiterungen. Diese müssen nachträglich angebracht werden.
Das Maxi-Chassis hat teilweise je nach Van-Hersteller die Verbreiterungen von Werk aus. Im Zweifel trägst Du am Besten bei der Bestellung nach, ob du einen extra Haken für die Verbreiterungen setzen musst.
Die Kotflügelverbreiterungen montiert Dir deine Fachwerkstatt oder Du findest diese z.B. bei Autoteiledirekt.

Wintertauglichkeit

Möchtest Du das Fahrzeug im Winter nutzen? Dann achte darauf, dass die Reifen deiner Wahl das Schneeflockensymbol besitzen und deine gewählten Felgen Wintertauglich sind. Frage hier im Zweifel beim Hersteller nach.

Hersteller für 18 Zoll Felgen und Reifen

Felgen
Bei den 18 Zoll Felgen gibt es mittlerweile eine große Auswahl an Herstellern. Diese bieten unterschiedlichste Designs und Größen für jeden Bedarf an, da sollte für deinen Kastenwagen und Wohnmobil das Passende dabei sein. Lass Dir Angebote machen und wähle den Partner deiner Wahl:

Reifen
Wenn Du wie oben beschrieben angelastet hast oder Dir eine Tragfähigkeit der Reifen mit 109 ausreicht, gibt es große Anzahl an Reifenherstellern und Reifentypen. Alle gängigen Marken sind hier vertreten und du findest eine große Auswahl an Sommer-, Winter-, Allwetter- und Geländereifen.
Bist Du aber auf eine Achslast größer 2060 kg angewiesen, gibt es wie oben beschrieben nur einen Hersteller – Continental. 
Eine große Auswahl mit fairen Preisen findest Du hier *.

Wechsel, Eintragung und Kosten

Wechsel von 16 auf 18 Zoll Felgen

Wechsel in der Werkstatt deiner Wahl

Das ist wohl die einfachste Variante. Mache Dir Gedanken, welche Felgen und Reifen du haben möchtest und spreche mit der Werkstatt deiner Wahl. Lasse dich beraten und treffe die Wahl anhand deinem Gefühl und Entscheidung.
Die Werkstatt übernimmt meist alles notwendige für dich – den Wechsel, Programmierung des neuen Sollreifendrucks und die Eintragung beim TÜV.
Wir selbst waren bei Franz Schnitzler – Racing Ducato im Schongau und waren sehr zufrieden – absolute Empfehlung und Gruß an den Franz 🙂

Eigener Wechsel

Hier gibt es natürlich ein wenig mehr zu tun 🙂
Nach der Auswahl und Lieferung der Felgen und Reifen müssen diese erst einmal montiert werden (Reifendrucksensoren benötigt?) oder werden nach entsprechender Bestellung schon montiert geliefert.
Danach solltest Du prüfen, ob Du neue Radschrauben benötigst, evtl. sind hier längere Schrauben notwendig.
Achte darauf, dass die Kotflügelverbreiterungen das Rad abdecken, damit es später bei der Eintragung keine Probleme gibt.
Als nächstes stellst Du falls notwendig den neuen Sollreifendruck am Fahrzeug ein und machst eine Testfahrt.
Wenn alles soweit passt kannst Du die neue Rad-/Reifenkombination eintragen lassen.

Reserverad wechseln?

Wir haben unser Reserverad nicht wechseln lassen – wir haben noch das originale der Auslieferung.
Es wären noch höhere Kosten auf uns zu gekommen und die Montage durch die Breite hätte sich als schwierig bzw. unmöglich gestaltet 🙂
Wir nutzen das Reserverad auch nur als Reserve im Pannenfall, damit wir weiter kommen. Sobald der defekte Reifen wieder getauscht ist, wird das Reserverad wieder getauscht.

Eintragung

Da die Felgen meist keine ABE besitzen und die Reifengröße nicht in den Fahrzeugpapieren eingetragen ist, kommst Du um eine Eintragung in die Fahrzeugpapiere leider nicht herum 🙂
Hierfür musste bei uns ein kleiner „Spoiler“ an den Radlaufverbreiterungen vorne montiert werden, damit das Rad bedeckt ist.
Wie im Punkt Felgen- und Reifenauswahl bereits behandelt, ist durch den Reifenquerschnitt von 55 keine Tachoangleichung notwendig (Angabe ohne Gewähr)
Du erhältst nach der Eintragung vom TÜV ein Gutachten, mit dem Du anschließend bei deiner Zulassungsstelle die Änderung in den Fahrzeugpapieren durchführen lassen kannst.

Kosten

Die Kosten sind natürlich hoch und immer abhängig von deinem Fahrzeug und deiner Felgen- und Reifenwahl.
Du musst in etwa ab 2.000,- EUR inkl. Eintragung rechnen. Zusätzlich kommen eventuell für dich noch Mehrkosten für die Reifendruck-Sensoren dazu.
Es geht bestimmt auch ein wenig günstiger, hier musst Du dann aber alles selbst organisieren und selbst zum TÜV fahren.

Unsere Wahl

Da es doch mittlerweile eine große Anzahl an Felgen und Reifen gibt, ist es gar nicht so einfach, das richtige zu finden 🙂
Da wir nicht die extremen Winter-Camper sind und gerne über Stock und Stein fahren, ist die Entscheidung wie auch beim Pickup damals auf eine AT Bereifung gefallen.
Wir haben nur einen Radsatz und können durch die Schneeflocke auch im Winter damit fahren. Die Felgen gefallen uns und auch mit den Reifen sind wir bisher sehr zufrieden.

  • Felgen: MAK Stone 5 in der Größe 7,5Jx18H2 ET58
  • Reifen: General Grabber AT 3 in der Größe 255/55 R18 109H
  • Werkstatt: Franz Schnitzler – Racing Ducato (http://www.racing-ducato.de/) im Schongau

Fazit

Würden wir wieder auf 18 Zoll umrüsten? – Eindeutig ja!

Das Auto sieht um einiges sportlicher aus, die Fahreigenschaften und der Komfort sind besser. Unser Ducato ist höher gelegt und mit den originalen 16 Zöllern hätte das echt komisch ausgesehen 🙂

Da wir selbst auch die Originalbereifung auf AT Reifen getauscht hätten, ist der effektive Mehrpreis im Rahmen – denn der alte Radsatz kann man gebraucht verkaufen.

Welche Bereifung fährst Du?

Bist du Schon auf 18 Zoll Felgen an deinem Kastenwagen und Wohnmobil umgestiegen oder fährst Du noch die Originalbereifung?
Hast Du schon gewechselt und bist damit sehr zufrieden?
Schreibe es gerne unten in die Kommentare – wir sind gespannt!

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Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Christoph

    Hallo Basti, vielen Dank für die ausgiebige Informationsquelle, die du hier aufgebaut hast. Und Glückwunsch zu dem wirklich sehr schön gemachten Van. Ich würde bei mir gerne ähnliches machen, was Fahrwerk und Reifen angeht. Bei mir wird aber voraussichtlich das Gewicht noch eine größere Rolle spielen als bei euch. Wäre es möglich, dass du eines deiner Räder bei Gelegenheiten mal auf eine Waage stellst? Dann könnte man die Differenz zur Serie genau beziffern und nicht nur abschätzen. Gleiche Frage gilt auch fürs Fahrwerk. Habt ihr zufällig euer Auto mal vor und nach dem Umbau gewogen? Das würde mir bei der Entscheidung sehr weiter helfen.
    Viele Grüße, Christoph

    1. Basti

      Hi Christoph,
      klar, wir können die Räder bei Gelegenheit wiegen.
      Vor und nach dem Umbau haben wir den Van nicht gewogen, hier sollte man sich erstmal auf die Herstellerangaben vom Fahrwerk beziehen. Da hilft Dir der Händler oder die Werkstatt deines Vertrauens bestimmt weiter.

      Liebe Grüße
      Basti

  2. Höfer Thomas

    Hallo Christoph,
    ich fahre einen Citroen Pössl 2Win Plus inkl. Aufstelldach und habe auf die gleiche Rad/Reifenkombi gewechselt wie Du.
    Mich würde einmal Interessieren, mit Welchen Luftdruck ihr unterwegs seit.
    Ich habe vorne 3,7 und hinten 3,6 bar von der Werkstatt bekommen.

    Über eine kurze Antwort würde ich mich sehr freuen.
    Grüße Thomas

    1. Basti

      Hi Thomas,

      wir fahren im Moment mit ca. 3,5 bar vorne wie hinten.

      Liebe Grüße
      Grit und Basti

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