Marokko mit dem Wohnmobil

Ein Land voller Vielfalt

Marokko mit dem Camper. Wie funktioniert die Einreise und welche Bestimmungen gibt es? Was gibt es zu beachten?

Wir zeigen Dir alle Infos, die Du für deinen Marokko Trip benötigst.

Wissenswertes über Marokko

Marokko liegt im Nordwesten Afrikas. Im Norden grenzt das Land an das Mittelmeer, im Westen an den Atlantik. Im Osten von Marokko liegt Algerien. Spanien ist auch ein Nachbarland, da die beiden spanischen Enklaven Ceuta und Melilla auf dem afrikanischen Kontinent liegen.

Klimazonen
In Marokko ist klimatechnisch fast alles geboten – im Nordosten des Landes herrscht ein ganzjährig angenehmes mediterranes Klima. Der Süden und Südosten ist durch das saharisch-kontinentale Klima gekennzeichnet. Die Klimascheide bildet der Kamm des Mittleren und Hohen Atlas. Diese Region bildet eine gesonderte Klimazone mit häufigen Niederschägen und im Winter schneebedeckte Berge.

Jahreszeiten
In Marokko wird aufgrund der unterschiedlichen Klimazonen und geografischen Begebenheiten zwischen einer kühlen Periode mit Regenfällen und einer heißen, trockenen Jahreszeit unterschieden. Die kühlere Periode dauert im Süden von Ende Oktober bis Anfang April, im Norden von Ende September bis Anfang Juni.

 

Marokko hat die gleiche Zeit wie die UTC = die koordinierte Weltzeit. Während der Sommerzeit wird +1 Stunde aufgeschlagen.

Die beste Reisezeit in Marokko ist vom Ziel abhängig.

  • Für die Wüste ist die Zeit zwischen Dezember und Januar ideal – diese zwei Monate liegen abseits der Hochsaison und die Temperaturen (15 bis 30 Grad) sind für Mitteleuropäer perfekt um die Wüste zu erkunden.
  • Die Atlantikküste zeigt sich ganzjährig touristenfreundlich mit stabilen milden Temperaturen zwischen 25 – 30 Grad. Die Meeresbrise empfanden wir im Februar aber doch oft als recht frisch!
  • Das Atlasgebirge ist im Winter wie auch im Sommer perfekt für Outdoor Aktivitäten – im Winter zum Skifahren und im Sommer für Wandertouren.

Die sprachliche Vielfalt ist in Marokko sehr ausgeprägt. Etwa die Hälfte der Bevölkerung besteht aus Berbern, welche heute meist mehrsprachig in Berberisch, Marokkanisch-Arabisch, Hocharabisch, Französisch oder Spanisch aufgewachsen sind. Praktisch alle Marokkaner sprechen und verstehen Französisch und nur im Norden und Süden Marokkos ist auch Spanisch verbreitet. Englisch gewinnt immer mehr an Bedeutung aufgrund des Tourismus, doch es reicht meist noch nicht zur Verständigung aus. Wir sprechen kein Französisch und hätten es manchmal sehr gut gebrauchen können. Die Verständigung in Englisch ist in den Städten minimal möglich, dagegen auf dem Land meist völlig unmöglich. Für unsere nächste Reise nach Marokko steht deshalb ein Französisch Kurs auf dem Plan.

Tajine
Das ultimative Gericht in Marokko war für uns eine Tajine mit Couscous und Gemüse. Tajine ist ein traditioneller Eintopf – geschmort im gleichnamigen rundem, aus Lehm gebrannten Schmorgefäß mit gewölbtem oder spitzem Deckel. Das langsame Schmoren der Zutaten bündelt den Duft und den Geschmack der einzelnen Zutaten zu einem phänomenalen Genusserlebnis. Wir waren begeistert und haben so oft wie möglich die Gelegenheit genutzt und eine Tajine gegessen. Im Durchschnitt haben wir für eine Tajine die uns beide sehr gesättigt hat rund 6€ bezahlt inklusive Getränke!
Tipp: In touristischen Gebieten kostet eine Tajine oft das Doppelte und ist nicht zu vergleichen mit einem Essen auf den Land/ in einem kleinen Dorf und wir haben auch sehr gute Erfahrungen in den Restaurants auf kleinen Campingplätzen gemacht.

Gemüse und Obst
Auf den Souks (Märkten) haben wir qualitativ hochwertiges Gemüse und Obst eingekauft.  
Tipp: In den (wenigen großen) Supermärkten gibt es das gleiche langweilige Sortiment wie überall sonst auf der Welt. Der (tägliche) Souk dagegen bietet eine schier unerschöpfliche Auswahl an frischen unverarbeiteten Lebensmitteln und es hat uns so viel Freude bereitet dort einzukaufen und die Menschen vor Ort zu unterstützen. Datteln und Oliven werden überwiegend direkt in Marokko angebaut und die Preise sind so unfassbar günstig, dass wir fünf Wochen lang täglich diese Leckerbissen gegönnt haben.

Brot
Fladenbrot – unser liebstes Brot – seit eh und je! und in Marokko wird zu fast jedem Gericht Brot gereicht. Jackpot! An jeder Straßenecke, auf jedem Souk … überall! Wir haben sehr oft Fladenbrot  im Camper auch selber in der Pfanne gebacken und „ofenfrisch“ genossen.

Die Preise für Lebensmittel, Restaurant Besuche, Campingplätze sind im Vergleich zu deutschen Preisen immer noch sehr übersichtlich. Die frischen, unverarbeiteten und im Land produzierten Lebensmittel stechen mit ihrem niedrigen Preis besonders hervor. Wir haben im Durchschnitt für eine Tajine für zwei mit Vorspeise und Brot meistens um die 10€ bezahlt. Die Eintritte für Sehenswürdigkeiten entsprechen doch eher schon dem europäischen Standard.

Anreise nach Marokko

Wie komme ich mit dem Camper nach Marokko? Das ist eine der ersten Fragen, die man sich stellt. Leider gibt es darauf keine pauschale Antwort. Es hängt stark davon ab, wie deine Reiseroute verläuft und wie Du geplant hast.
Wir haben Dir verschiedene Möglichkeiten zusammen gefasst, wie Du schnell und günstig nach Marokko kommst.

Algeciras (Spanien) - Tanger Med (Marokko)

Die wohl beliebteste Route ist von Algeciras nach Tanger Med. Es gibt mehrere Reedereien, die eine Verbindung anbieten. Diese sind z.B. Balearia, Trasmediterránea und weitere. Je nach Reederei gibt es bis zu 11 Überfahrten pro Tag, da sollte für Dich auch die passende Zeit dabei sein. Die Fahrtzeit beträgt ca. 1,5 Stunden.
Da es mit die beliebteste Route für eine Übersetzung nach Marokko ist, sind die Fähren in der Hauptreisezeit oft ausgebucht. Kümmere dich deshalb rechtzeitig um ein Ticket.
Tickets bekommst Du bei Direct Ferries *,
an den unterschiedlichsten Ticketverkaufsstellen oder bei Carlos 🙂
Diese Fährverbindung ist auch direkt eine Grenzüberquerung, d.h. Du legst in Spanien ab und in Marokko an. Alle schriftlichen Angelegenheiten werden größtenteils auf dem Schiff erledigt und die Kontrollen bei der Einreise nach Marokko gehen im Normalfall recht flott.

Algeciras (Spanien) - Ceuta (Spanien)

Auch hier gibt es mehrere Reedereien, die eine Verbindung anbieten. Diese sind z.B. Balearia, Trasmediterránea und weitere. Je nach Reederei gibt es mehrere Überfahrten pro Tag, da sollte für Dich auch die passende Zeit dabei sein. Eingesetzt werden hier meistens Schnellfähren, die Fahrtzeit ist entsprechend kurz. Bei uns hat sie knapp 60 Minuten gedauert.
Tickets bekommst Du bei Direct Ferries *,
an den unterschiedlichsten Ticketverkaufsstellen oder bei Carlos 🙂
Ceuta ist eine spanische Exklave, d.h. du hast den Grenzübertritt nach Marokko nach der Überfahrt noch vor dir. Schau Dir doch gerne unseren VLOG mit der Einreise nach Marokko dazu an.

Tarifa (Spanien) - Tanger Ville (Marokko)

Falls Du von Tarifa übersetzen möchtest, gibt es natürlich auch hier eine Verbindung. Tickets bekommst Du bei Direct Ferries *, an den unterschiedlichsten Ticketverkaufsstellen wie zum Beispiel am Hafen oder an den Stränden ringsum. Die Fahrt dauert ca. 1 Stunde.
Diese Fährverbindung ist auch direkt eine Grenzüberquerung, d.h. Du legst in Spanien ab und in Marokko an. Alle schriftlichen Angelegenheiten werden größtenteils auf dem Schiff erledigt.

Almeria (Spanien) - Melilla (Spanien) / Nador (Marokko)

Wenn Du etwas Zeit sparen möchtest und sowieso über die Mittelmeerküste in Spanien in Richtung Süden fährst, kannst Du auch von Almeria nach Melilla (spanische Exklave) oder nach Nador (Marokko) übersetzen. Die Überfahrt dauert zwischen 4,5 und 5 Stunden.
Bei der Fahrt nach Melilla hast Du den Grenzübertritt nach Marokko noch vor dir. Bei der Fahrt nach Nador bist Du direkt nach der Überfahrt in Marokko. Tickets bekommst Du hier *.

Sète (Frankreich) - Tanger / Nador (Marokko)

Möchtest Du bereits von Frankreich aus starten? Auch hier gibt es natürlich Verbindungen nach Marokko. Du kannst von Sète aus nach Tanger Med oder nach Nador übersetzen. Die Fahrt nach Nador dauert ca. 40 Stunden, die Fahrt nach Tanger Med ca. 45 Stunden. Tickets bekommt Du hier *.

Genua (Italien) - Tanger (Marokko)

Du möchtest maximal Zeit sparen? Auch dafür gibt es Fährverbindung. Sie startet von Genua und führt dich direkt nach Tanger. Die Überfahrt dauert ca. 50 Stunden. Tickets bekommst Du hier *.

Ein- und Ausreise nach Marokko

Wir sind mit der Schnellfähre von Algeciras nach Ceuta übergesetzt und haben die Grenze nach Marokko von Ceuta aus überquert. Für den Grenzübertritt braucht ihr wie bei fast allen Grenzübertritten in Nicht-EU Länder entsprechend ein wenig länger. Wir schildern im folgenden Abschnitt unsere Erfahrungen rund um die Grenzabfertigung von Ceuta nach Marokko.

Einreise von Ceuta nach Marokko / Organisation

Wir sind im Januar 2020 von Ceuta/EU nach Marokko eingereist. Für die Abfertigung an der Grenze benötigt jedes einreisende Fahrzeug ein Ticket. Dieses Ticket erhält man auf dem neu gebauten großen Parkplatz etwa 500m vor der eigentlichen Grenze. Dieser Parkplatz ist leider nicht gut ausgeschildert.
Eine kleine Wegbeschreibung: Im letzten Kreisverkehr in Ceuta vor der Grenze die erste Ausfahrt nehmen, der Straße folgen, links rückt auch schon der große Parkplatz ins Sichtfeld, links in den Parkplatz einbiegen und dann den Anweisungen des Personals folgen. Hier stehen in Reih und Glied alle Fahrzeuge, die die Grenze nach Marokko passieren möchten. Die Fahrzeuge erhalten nach der Reihe ein Ticket – mit diesem Ticket ist es gestattet die Grenze zu überqueren.
Wir empfanden diese Organisation als sehr angenehm, denn es lief alles geordnet und geregelt ab. Jeder bekam nach der Reihe sein Ticket und konnte sich daraufhin an der Grenzkontrolle in die Schlange einreihen.

Ausreise von Marokko nach Ceuta / Organisation

Wir sind im Februar 2020 von Marokko nach Ceuta wieder ausgereist. Für den Grenzübertritt nach Ceuta/in die EU haben wir kein Ticket benötigt. Es gibt auf der marokkanischen Seite keinen Parkplatz zum Warten. Wir konnten direkt zur Grenzkontrolle fahren und waren dementsprechend auch recht schnell wieder auf der europäischen Seite.

Dauer der Ein- und Ausreise

Für die Einreise haben wir circa 3 Stunden an der Grenze verbracht – inklusive warten auf das Ticket, anstellen an der Grenze, Grenzkontrolle, Papiere stempeln, kleiner „Rundgang“ in der Wohnkabine mit einem Polizisten.
Die Ausreise aus Marokka nach Ceuta war entsprechend kürzer – circa 1 Stunde, denn hier entfiel das Warten auf das Ticket. Die Grenzkontrolle inklusive der Duchsuchung der Wohnkabine dauerte dafür etwas länger als bei der Einreise.

Drohne - ja oder nein?

Für uns war die Information, dass die Einfuhr von Flugdrohnen aller Art strengstens verboten ist sehr wichtig und wir haben unsere Drohne in Tarifa in der Tarifa Box für die Zeit in Marokko einschließen lassen – Kosten für 5 Wochen: 50€.

Einfuhr des Fahrzeugs

Touristen ohne Wohnsitz in Marokko können ihren außerhalb Marokkos zugelassenen PKW/Campingmobil für sechs Monate zollfrei nach Marokko einführen – dieses Fahrzeug muss innerhalb dieses Zeitraums wieder ausgeführt werden. Für den Nachweis der 6 Monate Aufenthaltsdauer erhält man an der Grenze eine „Visitenkarte“ mit dem entsprechenden Ein- und Ausreisedatum für den PKW.
Tipp: Kontrolliere das Datum und die eingetragene Dauer sofort nach Erhalt der Karte.
Ebenfalls erforderlich ist eine für Marokko gültige grüne Versicherungskarte. Ohne diese Karte muss an der Grenze eine Kurzhaftpflichtversicherung abgeschlossen werden.

Dokumente und Papiere

  • (vorläufiger) Reisepass / Kinderreisepass, welcher bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist
  • Eine für Marokko gültige grüne Versicherungskarte
  • Führerschein, welcher bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist – bei einigen Autovermietern wird ein internationaler Führerschein verlangt
  • Gültiger Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil 1)

Aufenthaltsdauer/Visum

Deutsche Staatsangehörige benötigen für touristische und geschäftliche Zwecke bis zu 90 Tagen kein Visum.

Weitere Zollbestimmungen

  • Geld: Zu beachten sind die strengen Devisenbestimmungen: Ab einem Gegenwert von 100.000 MAD sind Devisen deklarationspflichtig = anmeldepflichtig. Touristen dürfen maximal 2.000 MAD ein- oder ausführen.
  • Auto: Ein bei der Einreise eingeführtes Kraftfahrzeug, muss bei der Ausreise wieder ausgeführt werden. Andernfalls wird die Ausreise verweigert und es drohen hohe Zollstrafen (auch bei einem Unfallwagen). Eine für Marokko gültige „Grüne Versicherungskarte“ muss mitgeführt werden und wird gelegentlich, bei Unfallbeteiligung in jedem Fall, von der Polizei verlangt.
  • Medikamente: Es ist grundsätzlich möglich Medikamente aller Art zum persönlichen Gebrauch einzuführen. Hierfür muss bei der Einreise an der Grenze beim Zoll entweder ein Rezept für das Medikament (ins Französische übersetzt) vorgelegt werden oder eine Erklärung unterschrieben werden, dass die Medikamente ausschließlich zum eigenen Gebrauch eingeführt werden.
  • Tiere: Das Haustier muss gekennzeichnet sein (Tätowierung oder Chip) und nachweislich gegen Tollwut geimpft sein
  • Alkohol und Tabak: Die Einfuhr von Alkohol und Tabak ist begrenzt – die aktuell erlaubte Menge bitte immer über die Zollbehörde ermitteln.

Unser Gefühl

Noch ein kleiner Schwenk zu unseren Gefühlen an der Grenze/beim Grenzübertritt. Wir haben uns tatsächlich jederzeit an der Grenze und auch in Marokko sehr sicher gefühlt. Für Ceuta sah das anders aus. Bei der Durchfahrt von der Fähre zur Grenze passiert man zwangszweise Ceuta und wir fühlten uns erst wieder auf dem besagten Parkplatz für den Grenzübertritt nach Marokko wieder sicher. Wir können diese Unsicherheit an keiner Situation festmachen und doch hat unser Bauchgefühl Alarm geschlagen und wir haben uns nicht länger als nötig in Ceuta aufgehalten. Auch bei der Ausreise sind wir direkt zum Hafen gefahren und haben uns dort die Wartezeit vertrieben.

Unsere VLOGS zur Ein- und Ausreise

Geld und Geldwechsel

Währung

Nationale marokkanische Währung = Marokkanischer Dirham (MAD)
Marokkanische Dirham sind außerhalb der Grenzen des Königreichs nicht konvertierbar. Das heißt, diese Währung kann man ausschließlich im Land selbst erwerben/wechseln. Es ist nach marokkanischem Recht illegal marokkanische Dirham ins Land mitzubringen. Touristen dürfen aber maximal 2.000 MAD ein- oder ausführen. Fremdwährungen dürfen nach Marokko eingeführt werden, müssen aber ab einer Höhe von 100.000 MAD beim Zoll angemeldet werden.

Umrechnungskurs

1€ sind ca. 10 MAD (je nach tagesaktuellen Wechselkurs). Den aktuellen Wechselkurs kannst Du hier abfragen.

Bar oder mit Karte bezahlen?

Grundsätzlich ist die Zahlung mit einer Kreditkarte – vor allem VISA oder Mastercard in größeren marokkanischen Geschäften, Tankstellen, Restaurants oder Museen möglich. Auf dem Souk oder in den vielen kleinen Geschäften gilt: „ Nur Bares ist Wahres“!

Tipp: Habe immer genügend kleine Scheine mit dabei, auf den Souks oder in den kleinen Läden kann oft auf große Scheine nicht heraus gegeben werden. 
Basti

Preisniveau

Die Preise für Lebensmittel, Restaurant Besuche, Campingplätze sind im Vergleich zu deutschen Preisen immer noch sehr übersichtlich. Die frischen, unverarbeiteten und im Land produzierten Lebensmittel stechen mit ihrem niedrigen Preis besonders hervor. Wir haben im Durchschnitt für eine Tajine für zwei mit Vorspeise und Brot meistens um die 10€ bezahlt. Die Eintritte für Sehenswürdigkeiten entsprechen doch eher schon dem europäischen Standard.

Geldwechsel

Bevor wir Geld wechseln – egal in welchem Land – schauen wir zuerst den tagesaktuellen Wechselkurs nach.
Daraufhin vergleichen wir die Wechselkurse bei den verschiedenen Wechselstuben in der nächsten grenznahen Stadt – oder direkt in Tanger Med und wählen eine aus. Worauf achten wir noch? = Unbedingt nach der Wechselgebühr fragen! 
Tipp: Frage nach, wieviel marokkanische Dirham du schlussendlich nach Abzug aller Gebühren erhältst. Für den Geldwechsel muss immer ein gültiger Reisepass vorgelegt werden.
Der zeitliche Aufwand für den Geldwechsel ist bei uns entfallen. Wir haben mit unserer Kreditkarte rund um die Uhr kostenlos einfach an jedem beliebigen Bankautomat marokkanische Dirham zum tagesaktuellen Wechselkurs abgehoben.
Tipp: Der Automat fragt, ob mit oder ohne Umrechnung = natürlich ohne Umrechnung wählen. Bitte erkundige dich bei deiner Bank nach den Kosten für Transaktion im nicht-europäischen Ausland.

Internet und Telefon

Eine gute Internetverbindung ist heutzutage mit das Wichtigste. Man benötigt es für die Reiseplanung, um mit den Lieben zuhause in Kontakt zu bleiben oder wie wir um zu arbeiten. Was sollte die Internetverbindung sein? Natürlich schnell, gut abgedeckt und günstig. Die Abdeckung ist in Marokko wirklich sehr gut, wir hatten selbst an den entlegensten Orten eine 4G Verbindung.
Welche Möglichkeiten hat man dafür in Marokko außerhalb von WLAN und Co.?

3 große Anbieter

Es gibt mehrere Anbieter in Marokko, die 3 großen Anbieter sind Maroc Telecom, INWI und Orange (ehemals Meditel).
Um es gleich vorweg zu nehmen – Maroc Telecom war unser Favorit und wir haben während unserer kompletten Marokko Reise nur Maroc Telecom genutzt und waren damit sehr zufrieden.
Hast Du andere Anbieter genutzt? Schreib es gerne unten in die Kommentare, was Du für Erfahrungen gemacht hast.

Maroc Telecom - Allgemein

Unsere Wahl – Maroc Telecom. Maroc Telecom hat den Vorteil, dass man wirklich überall Karten zum Aufladen des Guthabens für das Datenvolumen erhält. 1GB Datenvolumen kostet 10DH, also umgerechnet ca. 1€.
Es gibt 2 verschiedene SIM-Karten, eine reine Datenkarte und eine Kombikarte, mit der Du auch telefonieren und SMS schreiben kannst. Du bekommst deine SIM-Karte entweder in den kleinen Läden oder direkt im Maroc Telecom Store. Die Karten sind entsprechend sans-abonnement, also reines Prepaid 🙂
Tipp: Lass dir direkt dein Endgerät (Mobiltelefon oder UMTS Router) vom Mitarbeiter im Maroc Telecom Store korrekt einstellen, ohne die richtige APN ist für die Nutzung nicht möglich 🙂

Maroc Telecom - Aufladen der Sim-Karte

  • Aufladen kannst Du bequem mit den Karten zum frei rubbeln. Die Karten erhält Du an fast jeder Straßenkreuzung in den kleinen Geschäften. Sehr viele Geschäfte haben ein Maroc Telecom Schild vor dem Eingang hängen, damit ist es für dich einfacher, einen entsprechenden Laden zu finden.
  • Die Karten gibt es in verschiedenen Preisklassen, diese reichen von 5DH bis 200DH pro Karte. Entscheide dich je nach Verbrauch für die für dich passende Karte.
  • Nach dem frei rubbeln des Feldes auf der Karte wird ein Code sichtbar, den Du per SMS an die 555 schickst. Hast Du die reine Internet Sim gekauft, reicht dies aus.
    Hast Du wie wir eine Kombi-Sim gekauft, musst du *3 am Schluss anfügen, also bei dem Code 123456789 schickst Du 123456789*3 an die 555.
  • Das aufgeladene Internetguthaben ist dann für eine begrenzte Zeit gültig. Die Gültigkeit unterscheidet sich nach Wert der Aufladekarte und reicht von 1 Tag bis 2 Monate ab Aufladung.
  • Tipp: Lade nicht alles auf einmal auf, denn wenn Du das Guthaben nicht innerhalb des Gültigkeitszeitraums verbrauchst, verfällt es. Besser ist es, immer mal wieder z.B. 50DH aufzuladen, so ist das neue Guthaben immer wieder neu gültig gültig.
  • Eine Übersicht der Kartengrößen und Gültigkeitszeiträume findest Du hier

Wir nutzen um online zu sein folgenden UMTS Router *. Wir sind damit sehr zufrieden. Preis/Leistung sowie Empfang passen für uns absolut.

Unsere VLOGS zum Thema Maroc Telecom

Freistehen, Stell- und Campingplätze - Marokko mit dem Camper

Freistehen

Für Marokko gilt auch ein allgemeines Campingverbot außer auf gekennzeichneten Plätzen oder Campingplätzen. Somit ist das Freistehen in der Natur rein rechtlich gesehen illegal und kann zur Bestrafung führen. Wir haben diese Gratwanderung so gelöst, dass wir uns Plätze gesucht haben, die sehr weit ab vom Schuss sind und wir die Bevölkerung und Natur nicht gestört haben. In Marokko hatten wir das Phänomen, dass wir mitten im Nirgendwo standen und doch ab und zu Besuch von Einheimischen hatten. Diese Besuche empfanden wir durchweg als positiv und das uns entgegengebrachte Interesse war sehr groß. Aufgrund der günstigen Campingplatz Preise standen wir in Marokko verhältnismäßig weniger frei als in Portugal oder Frankreich.

Infrastruktur

Das Campingplatznetz ist an den stark frequentierten Orten sehr gut ausgebaut. Da sich Marokko an den Hot Spots sehr offen auf Camper einstellt, findet man immer einen passenden Stell- oder Campingplatz.
Klassische Servicestationen, die man aus Frankreich oder Portugal kennt, sind in Marokko Mangelware. Hier ist man besser bedient, wenn man direkt nach einem Campingplatz oder einen Stellplatz sucht.

Suche

In Marokko frei zu stehen gestaltete sich mehrmals als Herausforderung, denn menschenleer ist dieses Land absolut nicht! Zum Duschen und Wäsche waschen mussten wir meistens einen Campingplatz aufsuchen. Für die Suche kamen unsere altbewährten Hilfsmittel zur Anwendung: Google Maps, Empfehlungen von anderen Reisenden und teilweise park4night.

Preise

Das Preisniveau ist in Marokko eher niedrig und das gilt auch für die Campingplätze oder Stellplätze. Hier kostete eine Übernachtung (ohne Haustier und Strom) mit dem Camper meistens um die 5,-€ bis 7,-€. Wer sucht da noch nach einer anderen Möglichkeit?

Der Standard

Kulinarisch betrachtet ist der Standard auf den Campingplätzen in den Restaurants hervorragend. Hygienisch gesehen hatten wir zu 90% eher spartanische Verhältnisse bezüglich den Toiletten und Duschen. Wer sich aber an Land, Kultur und Leute anpasst, der versteht auch, dass die europäischen hygienischen Standards in Marokko als eher unwichtig und nebensächlich verstanden werden. Mit diesen Gedanken und dem günstigen Preis im Hinterkopf empfinden wir den niedrigen Standard als nicht mehr ganz so wild!

Anmeldung und Bezahlung

Auf eine telefonische Voranmeldung wie in manchen Ländern üblich ist/empfohlen wird kann in Marokko verzichtet werden – der Campingplatzbetreiber findet immer ein Plätzchen. Die Begrüßung ist meist herzlich und mit einer Einladung zu einem gemeinsamen Minztee verbunden. Den Reisepass sollte man parat haben, denn nur mit diesem kann die Anmeldung erfolgen. Die meisten Campingplätze bieten Ausflüge in die Umgebung an oder wie Ahmad vom Campingplatz Hakkou, der uns seine Dattelpalmen – Plantage und sein Dorf zeigte und einige offene Fragen bezüglich der marokkanischen Kultur beantwortete. Die Bezahlung erfolgt am Ende des Aufenthalts meistens in bar und mit handschriftlicher Rechnung.

Infrastruktur

Wasser

Wasser bekommt man in Marokko an nahezu jeder Ecke. Es gibt überall öffentliche Brunnen und Wasserstellen, an denen man sein Wasser kostenlos auffüllen kann. Das Wasser hat im Normalfall eine gute Qualität und schmeckt hervorragend.
Tipp: Beobachte, wo die Einheimischen ihr Wasser holen. Da bekommst Du eine Indikation, wo die Wasserqualität gut ist.
Wir haben während unserer Marokko Reise nur ein einziges Mal Wasser kaufen müssen, da das Wasser uns nicht geschmeckt hat. Die restliche Zeit haben wir das Wasser ganz normal getrunken, hatten keinerlei Beschwerden und Leben noch 🙂
Tipp: Hab immer ein Wasserdieb * und einen Wasserfilter * für das Trinkwasser parat. Damit bist Du auf der sicheren Seite.

Gas

Prinzipiell kannst Du in Marokko deine Gasflaschen auffüllen lassen. Dies ist bei den lokalen Gaswerken und auch bei einiges „Afriquia“ Tankstellen möglich. Auf Dauer würden wir es Dir aber nicht empfehlen, da es je nach Gasverbrauch günstiger ist, zu Beginn direkt eine marokkanische Gasflasche zu kaufen und zu nutzen. Wir haben für die Füllung unserer Gasflasche 10DH pro Liter bezahlt.
Marokkanische Gasflaschen kannst Du so gut wie überall kaufen – an Tankstellen, auf dem Souk, beim Gemüsehändler, bei sonstigen Händler und Supermärkte. Die Flaschen sind immer vor dem Eingang gelagert und somit sofort sichtbar. Beim Erstkauf kostet die 11 Liter Butangasflasche circa 120DH. Bei jedem weiteren Tausch (leer gegen voll) bezahlst Du circa 40DH. Die Flaschen sind im Normalfall nicht gekennzeichnet und Du kannst die Flasche beim Verlassen von Marokko einfach abgeben.
Tipp: Habe immer einen Gasfilter und Ersatzpatrone * mit dabei. Viele marokkanische Gasflaschen sind etwas älter und teilweise verdreckt.

Wäsche waschen

Es gibt leider nicht wie in Frankreich oder Portugal die Waschstationen an den Supermärkten oder Tankstellen, gestaltet sich aber trotzdem sehr einfach.
Du kannst deine Wäsche entweder an den Waschmaschinen am Campingplatz waschen oder ganz entspannt am Morgen auf vielen Campingplätzen abgeben und bekommst Sie Abends frisch gewaschen wieder zurück. Die Dienstleistung wird meistens von Familien aus der Umgebung oder vom Reinigungsservice durchgeführt und ist wirklich günstig.
Tipp: Frage am Campingplatz nach, ob es so einen Service gibt.

Tankstellen und Dieselqualität

Das Tankstellennetz ist in Marokko gut ausgebaut. Es wird überall investiert viele neue, große Tankstellen gebaut. Die großen Marken wie Afriquia, Shell, BP und Total sind landesweit vertreten.
Tipp: Um auf Nummer sicher zu gehen, fahre deinen Tank nie leer. Wir haben immer bei halb vollem Tank wieder bei der nächsten Möglichkeit voll getankt.
Getankt wird normalerweise vom Tankwart, dem man gerne auch für das Saubermachen der Scheiben ein extra Trinkgeld geben darf.
Wir hatten keinerlei Probleme mit der Dieselqualität oder einer Dieselpest.
Bei extrem günstigen Tankstellen oder ganz kleinen Tankstellen kann es vorkommen, dass der Kraftstoff gestreckt oder verunreinigt ist.
Tipp: Habe am Besten immer eine leere 1L PET Flasche dabei, um die Qualität des Kraftstoffs vorab zu prüfen. Bei üblem Geruch oder Flocken lasse am Besten die Finger davon.

AdBlue

Ja, es gibt sogar AdBlue in Marokko 🙂 Allerdings noch nicht breit verstreut, im Normalfall findest Du AdBlue bei Tankstellen in und um die großen Städte. Außerhalb der Ballungszentren oder im Südosten ist AdBlue nicht überall zu haben.
Wir hatten unseren AdBlue Tank in Spanien vor der Überfahrt komplett gefüllt. Der Tank hat uns für Marokko ausgereicht und unseren 5 Liter Reservekanister wurde nicht gebraucht 🙂
Tipp: Habe für den Notfall immer einen 5 Liter Reservekanister dabei. So solltest Du keine Probleme damit bekommen.

Stell- und Campingplätze

Das Campingplatznetz ist an den stark frequentierten Orten sehr gut ausgebaut. Da sich Marokko an den Hot Spots sehr offen auf Camper einstellt, findet man immer einen passenden Stell- oder Campingplatz. Wer eher im Südosten oder an eher entlegenen Orten unterwegs ist, findet einige wenige Campingplätze vor. Hier heisst es frei stehen 🙂

Servicestationen

Klassische Servicestationen, die man aus Frankreich oder Portugal kennt, sind in Marokko Mangelware. Hier ist man besser bedient, wenn man direkt nach einem Campingplatz oder einen Stellplatz sucht.
Die Servicestationen, die wir gesehen haben, waren alle gut ausgestattet und relativ neu.

Nützliche Tools für Marokko

Unsere Route

Unsere Route haben wir im Vorfeld natürlich grob geplant – diese weicht wie Du sehen kannst stark von den klassischen Routen in Marokko ab.
Wie wir unsere Reisen planen findest Du hier.
Wir sind nicht die klassischen „Touristen“, die eine Sehenswürdigkeit nach der anderen abklappern. Für uns steht immer das Land, die Kultur und auch die Menschen im Fokus. Interessant ist doch, was das Leben in den fremden Ländern ausmacht. Wann und wie kommen die Menschen zur Arbeit, was passiert tagsüber, wie und wann wird gekocht, was sind die Gewohnheiten und noch vieles mehr. Das bekommt man nicht mit, wenn man nur in den Hotspots unterwegs ist.

Wir sind über Ceuta nach Marokko eingereist und haben die erste Nacht an einem wirklich schönen See verbracht. Am nächsten Tag stand erst einmal organisatorisches auf dem Plan – Bargeld, Internet und günstig Tanken 🙂
Danach sind wir weiter in Richtung Südosten gefahren, vorbei an Chefchaouen, Volubilis, Meknès bis nach Fes. Zwischendurch haben wir natürlich immer die Natur und das Land genossen und hatten wirklich grandiose Schlafplätze.
Nach der einzigartigen Führung in Fes ging es über das Atlasgebirge (es lag Schnee :-)) in Richtung Wüste nach Merzouga und danach weiter bis ganz in den Süden. Ewige Weiten, Wüste, Kamele, sehr nette Menschen und viel nichts – das war mit die schönste Region für uns in Marokko.
Nachdem wir in Guelmim Vorräte usw. aufgefüllt hatten, haben wir ein paar Tage am Meer verbracht und sind dann über die Souss Ebene wieder über das Atlasgebirge in Richtung Marrakesch gefahren. Hier haben wir einen spektakulären Pass, den Tizi n’Test Pass, genutzt – der wird uns noch sehr lange in Erinnerung bleiben 🙂
Weiter ging es wieder über das Atlasgebirge in Richtung Quarzazate und das alte Berberdorf Aït-Ben-Haddou. Danach über die Todra Schlucht, Fes, Tétouan und Ceuta wieder zurück auf das europäische Festland.

Schau Dir gerne unsere VLOGS von Marokko an und erlebe unsere Reise.

Reiseplanung

Wir haben viele Fragen zu unserer Reiseplanung gestellt bekommen. In diesem Beitrag stellen wir dir unser Vorgehen für die Reiseplanung vor.

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Kosten unseres Trips

Kommen wir zu dem beliebten Thema Kosten. Wir waren zu zweit ohne Hund unterwegs und haben in den 5 Wochen knapp über 4.100km zurück gelegt.

Marokko gilt als eher günstigeres Reiseland. An das sehr günstige Preisniveau wie z.B. in Südostasien kommt Marokko nicht heran aber speziell die Preise für Kraftstoff und Lebensmittel sind günstiger als in Europa.
Du gehst gerne essen? Auch hier kommst Du in Marokko auf deine Kosten. Die Preise für ein normales Essen liegen bei ca. 40,- MAD pro Person. Hälst Du dich an Hotspots auf oder gehst Du gerne schick essen kannst Du mit ca. 80,- MAD pro Person für ein Essen rechnen.

Falls Du gerne auf Campingplätze fährst – hier wirst Du dich freuen. Die Übernachtung für 1 Fahrzeug inkl. 2 Personen liegt im Normalfall bei unter 10,-€. An den Hotspots sind die Kosten natürlich um einiges höher, hier kann die Übernachtung auch gerne auf über 20,-€ pro Nacht steigen.

Unsere Gesamtkosten für 2 Personen lagen in Summe bei 1171,60 € die sich wie folgt aufgliedern:

  • Auto: 494,80 €
    • davon Kraftstoff: 489,30 €
    • davon Parkgebühren: 5,50 €
  • Transport: 185,- €
    • davon Fähre Algeciras – Ceuta – Algeciras: 180,- €
    • davon Taxi und ähnliches: 5,- €
  • Lebensmittel: 130,- €
  • Stell- und Campingplätze: 71,40 €
  • Wäsche waschen: 13,- €
  • Gas: 6,- €
  • Touren, Aktivitäten und Eintritte: 92,- €
    • davon Meknes: 14,- €
    • davon Volubilis: 14,- €
    • davon Fes (Privatführung): 50,- €
    • davon Zrigate (Dattelplanztagen): 14,- €
  • Ausgehen (Restaurants, Bars etc.): 129,40 €
  • Mobilfunk und Internet: 50,- €
    • davon SIM Karte: 2,- €
    • davon Datenkarten: 48,- €

Unsere Highlights in Marokko

Volubilis

Wir haben uns einen Schlafplatz in der Nähe von der archäologische Stätte Volubilis gesucht und besichtigten am folgenden Morgen direkt zur Öffnung (8 Uhr bis Sonnenuntergang) dieses historische Highlight. Wir waren ganz alleine und konnten die gut erhaltenen Ruinen der römischen Stadt bei Sonnenaufgang erleben.
Unsere Empfehlung: Den Besuch für morgens einplanen und ohne Besucherströme die besondere Stimmung einfangen.

Landschaft

Wer hätte gedacht, dass Marokko landschaftlich so viel zu bieten hat. Wir waren tatsächlich sehr überrascht über die Vielfalt der Pflanzen, die grandiosen Naturschauspiele und über die unterschiedlichsten spektakulären Regionen. Marokko hat uns überrascht und nachhaltig begeistert. In diesem doch verhältnismäßig kleinen Land auf dem afrikanischen Kontinent genossen wir den Anblick hoher Berge, die Wucht mehrerer Gebirge, heiße Wüsten, karge Steppen, grüne Wiesen und Felder, Wälder, ausgetrocknete rießige Wadi (Flusstäler, die erst nach ausgiebigen Regen wieder Wasser führen), das blaue Meer, tiefe Schluchten und Täler, steile Abhänge und natürlich die unterschiedlichsten Tierarten.

Wüste und Steppe

In Marokko erlebten wir das erste Mal in unserem Leben die Hitze und die Schönheit einer Wüste außerhalb vom Tourismus. Es ist eigentlich ein großer Haufen Sand, welches so unglaublich viel Leben in sich trägt. Die Menschheit ist geradzu fasziniert und angezogen von dieser Naturgewalt. Diese Faszination können wir nachvollziehen, denn auch die Steppenlandschaft ist trotz der Kargheit schlicht und in dieser Umgebung sind wir zur Ruhe gekommen – es gibt keine Ablenkung, der Blick kann ungehindert in die Ferne schweifen.

Fès

Der Besuch der Medina von Fès ist ganz klar auch auf unserer nächsten Reise mit eingeplant. Wir waren so begeistert von der Medina, dass unsere Erinnerungen an Fès immer noch sehr lebendig und real sind. Wir würden aber auch den zweiten Besuch in Fès nur mit Guide realisieren. Für uns ist dies sehr gut investiertes Geld, denn wir können so in aller Ruhe durch die Medina schlendern und den Trubel genießen.
Schau Dir dazu auch gerne unseren Artikel über Fes an:

Die Medina von Fès

Wir haben uns für eine genauere Betrachtung einer Medina für die Medina von Fès entschieden. Über unsere Erfahrungen erzählen wir dir in diesem Beitrag.

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Freundlichkeit

Für uns waren die Begegnungen mit den Menschen in Marokko ein großes Highlights. Zu Beginn waren wir ganz irritiert, das wir gegrüßt wurden, auch ein freundliches Winken war keine Seltenheit. Der Deutsche (auch wir) denkt dann automatisch meist an: „Die wollen mir nur was verkaufen“, „Die wollen Geld“ …! Uns ist diese herzliche Freundlichkeit in Marokko vom ersten Tag an positiv aufgefallen und wir haben es sehr genossen. Hier in Deutschland arbeiten wir täglich fleißig daran dieses herzliche und freundliche Verhalten weiterzugeben und grüßen garniert mit einem Lächeln jeden Menschen der uns begegnet. Die erschrockenen Blicke und Reaktionen amüsieren uns immer sehr 🙂

Was sind deine Marokko Highlights?

Schreibe es gerne unten in die Kommentare. Wir sind sehr gespannt. 
Hast Du Fragen zu Marokko? Auch hier kannst Du uns gerne kontaktieren.

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Die Medina von Fès

Wir haben uns für eine genauere Betrachtung einer Medina für die Medina von Fès entschieden. Über unsere Erfahrungen erzählen wir dir in diesem Beitrag.

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